Die EU will ihre Position im Bereich Forschung und Entwicklung stärken – und nimmt dafür viel Geld in die Hand. Jeweils rund eine Milliarde Euro erhalten die beiden Gewinnerprojekte des FET-Flagship-Programms, eines Forschungswettbewerbs für Zukunftstechnologien, in den kommenden zehn Jahren. Das ist der höchste Förderbetrag, den die EU bisher verteilt hat. Die Gewinner wurden Anfang der Woche gekürt. Viel Geld kann aber nicht der einzige Hebel sein, um den Technologiestandort zu fördern.
Wird es künftig für Investoren unattraktiv, Start-ups in Deutschland zu finanzieren? Um diese Frage geht es heute im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages. Auslöser der Debatte ist eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH).
Alle Welt sorgt sich um Europa. Steht der Euro oder fällt er? Bleibt die EU, was und wie sie ist oder gibt es künftig ein Europa der zwei Geschwindigkeiten? Für die BITKOM-Branche hat die EU herausragende Bedeutung.
Ende September fand die 7. Internationale Konferenz "STANDARDIZATION AND INNOVATION IN INFORMATION TECHNOLOGY - SIIT 2011" in Berlin statt. Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf der Überarbeitung des EU Standardisierungssystems.
Bisher wurden die Forschungsrahmenprogramme der EU schlicht durchnummeriert. Das aktuelle und derzeit laufende Programm ist FP7 (Framework Program 7). Das FP8 wird „HORIZON 2020 - the Framework Programme for Research and Innovation” heißen.
Die alle zwei Jahre an unterschiedlichen Orten der Welt stattfindende Konferenz findet in diesem Jahr vom 28. bis 30. September in Berlin statt. BITKOM ist gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin und dem Fraunhofer FOCUS Veranstalter des Events.
Die Europäische Kommission hat begonnen, die Grundzüge des 2013 anlaufenden nächsten Forschungsrahmenprogramms (FRP) zu planen. Zur Unterstützung hat die EU-Kommission eine öffentliche Anhörung durchgeführt. BITKOM hat ein umfassendes Feedback zu den zahlreichen Fragen gegeben.