„Eine Frau bewirbt sich auf eine Ausschreibung, wenn sie die Anforderungen zu 120 Prozent erfüllt. Männer bewerben sich, wenn sie die Ausschreibung lesen können.“ Die Zurückhaltung vieler Frauen bei Jobeinstieg und Karriereentwicklung, die sich in diesem Bonmot ausdrückt, muss überwunden werden, wenn der Anteil von Fach- und Führungsfrauen in der Hightech-Branche ITK deutlich steigen soll. Dies war eines der Ziele der Karrieremesse Women&Work am 8. Juni 2013 in Bonn.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht Handlungsbedarf beim Thema Frauen in Führungspositionen und hatte am 7. Mai 2013 unter dieser Überschrift zu einer Veranstaltung ins Bundeskanzleramt eingeladen. Dort diskutierte sie mit 75 weiblichen Führungspersönlichkeiten, darunter auch Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland und Mitglied des BITKOM-Präsidiums.
Es ist wieder soweit: Zum Girls‘ Day am 25. April 2013 öffnen Unternehmen und Einrichtungen ihre Tore und zeigen jungen Frauen, welche Einstiegs- und Karrierechancen sich ihnen bieten. Viele Unternehmen der ITK-Branche sind seit Jahren dabei, wenn weit mehr als 100.000 junge Frauen in Industrie und Handwerk traditionell eher männlich dominierte Tätigkeitsbereiche erkunden.
Die Energiewende eröffnet Deutschland die Chance zu Wachstum, Beschäftigung und einem modernen Energiesystem. Doch der Umbau der Energieversorgung kostet Geld. Smart Grids – intelligente Netze – können den notwendigen Investitionsbedarf begrenzen. Um ihre Potenziale als „Motor einer effizienten Energiewende“ ging es auch auf dem Smart Grid Summit auf der diesjährigen CeBIT.
7,3 Millionen Menschen in Deutschland sind schwerbehindert – neun Prozent der Bevölkerung. Ihr Anteil auf dem Arbeitsmarkt ist deutlich geringer. Nicht jeder Behinderte kann arbeiten. Aber auch wer arbeiten will, findet nicht immer eine Stelle. In ITK-Unternehmen werden einer BITKOM-Umfrage zufolge 175 Jugendliche mit schweren Behinderungen ausgebildet. Das entspricht einer Quote von 0,6 Prozent. Sie zu steigern, ist das Ziel der Initiative „Inklusive IT-Berufe“.
Erst die Dampfmaschine, dann elektrische Energie, später Elektronik und IT: Sie alle waren entscheidende Impulsgeber der industriellen Entwicklung. Aktuell erlebt die produzierende Industrie wieder eine zentrale Veränderung – eingeleitet durch das Internet. Dieser Prozess wird auch mit dem Stichwort „Industrie 4.0“ umschrieben. Was dahinter steckt und was sich für Unternehmen und Angestellte ändert, hat digitalewelt.org den acatech-Präsidenten Prof. Dr. Henning Kagermann gefragt.
Sehr kleine Kapitalgesellschaften müssen künftig nur noch einen vereinfachten handelsrechtlichen Jahresabschluss vorlegen. Mit dem zum 28. Dezember 2012 in Kraft getretenen Micro-Bilanz-Gesetz setzt die Bundesregierung EU-Vorgaben um, und sie will die Bürokratiekosten in Kleinstkapitalgesellschaften senken. Das ist – wie jeder Bürokratieabbau – grundsätzlich begrüßenswert, gerade wenn davon sehr kleine Unternehmen und Start-ups profitieren. Ein echter Nutzen erscheint aber leider fraglich.
Digitalisierung wurde bislang vor allem als Branchenphänomen wahrgenommen – Unternehmen der ITK-Industrie liefern Produkte zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Das Ziel: Effizienzgewinne. Jetzt und in Zukunft geht es aber um mehr.
Wird es künftig für Investoren unattraktiv, Start-ups in Deutschland zu finanzieren? Um diese Frage geht es heute im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages. Auslöser der Debatte ist eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH).
Vor dem IT-Gipfel berichtet das Handelsblatt heute in seiner Printausgabe über das „Aktionsprogramm Digitale Wirtschaft“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Um IT-Gründungen zu fördern, seien unter anderem Investitionszuschüsse für Wagniskapital vorgesehen. Der BITKOM begrüßt das Aktionsprogramm, darüber hinaus müssen weitere Schritte folgen.